Pinwand zum 20-jährigen Bestehen des Seniorenforums Werdenberg

Öffentliche Pinwand – „kollektiver Rückblick“

Im Jahr 2020 feiert das Seniorenforum Werdenberg sein 20-jähriges Bestehen. Wir möchten dieses Jubiläumsjahr zum Anlass nehmen, um auf unserer Homepage ein Dokument zu unserem Verein – eine öffentliche Pinwand – zu gestalten. Auf dieser Pinwand veröffentlichen unsere Mitglieder ihre Erinnerungsstücke an die vergangenen 20 Vereinsjahre. Aus diesem „kollektiven Rückblick“ – so hoffen wir – entsteht ein vielfältiges Bild von unserem Vereinsleben, das Eindrücke an einzelne Vorträge und einzelne Exkursionen wiedergibt oder Geschichten aus unserem Verein erzählen.

Was immer es ist, teilen Sie ihre Eindrücke und Erinnerungen mit den anderen Mitgliedern unseres Vereins (per E-Mail mit folgendem Link, oder per Post an unseren Präsidenten: Heiner Schlegel, Buchs SG).

Texte von Vorstandsmitgliedern (zur Animation):

Exkursion nach St. Gallen
Eine meiner ersten Exkursionen mit dem Seniorenforum führte mich in die Stadt St.Gallen. Vorgängig hatte ich mich zur Führung: Berühmte St.Galler-Frauen angemeldet. Berühmte Zeitgenossinnen kenne ich, aber wie war es früher? Die Entdeckungs-Tour führte uns an Orte und Häuser, die ausnahmslos mit Männernamen angeschrieben sind. Doch hinter der Fassade steckt – sprichwörtlich – meistens eine Frau. Auf dieser Führung hörte ich erstmals von Elisabeth Völkin, erste Ärztin mit eigener Praxis; von Anna Schlatter – Bernet, erste Schweizer Laientheologin und Autorin, doch alles redete damals nur von Vadian, Zwingli und Luther. Speziell auch die Feldnonne Wyborada, die sich einmauern liess und als eine Art Psychologin tätig war.
Im Kanton St.Gallen hat es eigentlich nur eine historische Frau in die Köpfe der Menschen gebracht: Anna Göldi, die „letzte Hexe“. Jedoch wurden zwischen 1603 und 1694 12 Hexen in St.Gallen verbrannt. Dass man alle Namen dieser Frauen noch kennt ist ungewöhnlich für jene Zeit.
Am Schluss der Führung war ich sehr beeindruckt von all diesen engagierten und mutigen St.Gallerinnen und etwas beschämt, dass ich nicht mehr davon wusste!
Sidonia Ronchis

Wo bleibt der Referent?
Wieder einmal stand ich am Bahnhof und wartete auf den Referenten des heutigen Vortrags im Seniorenforum. Ich war etwas unruhig, da ich keine Rückmeldung erhalten hatte auf meine letzte Nachfrage, wann und woher er anreisen würde.
Zudem war ich am Telefon von ihm zurechtgewiesen worden, weil ich ihn, der Form halber, mit Herrn Doktor angesprochen hatte. «Doktor, heisse gar nichts, diesen Titel könne sich jedermann erkaufen, wenn schon Titel, dann Herr Professor, das müsse man sich erarbeiten! Dann könnte ich ihm ruhig einfach, den Namen sagen.»
So wartete ich nun mit einem unsicheren Gefühl auf dem ersten Perron: Wie sollte ich den Herrn empfangen?  Möglicherweise kam er von Sargans her, so wie die meisten unserer Referenten.
Doch kein Herr entstieg diesem Zug, der auf das Bild seiner Homepage passte. Schon begann ich fieberhaft zu überlegen, dass nun wohl heute unser Notfallkonzept zum Zuge kam.
Langsam entfernte ich mich vom Bahnhof, als dann auf einmal doch der Herr Referent vor dem Schalter auftauchte. Er war nämlich von St. Gallen angereist, ohne mich zu informieren.
Ich ging auf ihn zu und begrüsste ihn mit seinem Namen…
Verena Keller, Programmkommission

Vortrag vom 6. Februar 2018: Farbe und Licht im Impressionismus, Dr. Philippe Büttner, Kunsthistoriker
Erhellende Einsicht:
Der Referent weist darauf hin, dass zahlreiche Künstler vor dem Impressionismus in ihren Gemälden die Lichtquelle – die Sonne, den Mond, die Laterne oder die Kerze darstellten. Hingegen verzichteten viele impressionistische Künstler bewusst auf die Darstellung der Lichtquellen. Vielmehr interessierte sie, wie sich das Licht auf die Landschaft und die Gegenstände auswirkt, und das drückten sie in ihren Bildern aus.
Heiner Schlegel

Ein ganz herzliches Dankeschön an Margrit Wyss
für die immer so besonderen, Freude bereitenden, kleinen Dekorationen ihres Kassentisches.
Herzlich grüsst
Elisabeth Eggenberger .